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Stimmen von der Straße

Was es bedeutet

Penner ist ein derbes Wort mit heikler Kante. Wörtlich meint es einen Obdachlosen und klingt dabei oft klar abwertend. Im lockeren Gerede unter Freunden taucht es auch ironisch auf für jemanden, der ewig pennt, faul rumhängt oder morgens gar nicht in die Gänge kommt. Der Ton entscheidet brutal, ob’s nur frech oder schon richtig daneben ist.

Verwendungsbeispiele

"Ey, steh auf, du Penner, wir wollten um elf los. Jetzt ist’s zwei, und du liegst noch da wie festgetackert."
"Steh endlich auf, du Penner, es ist schon zwölf und du liegst noch im Bett."
"Red nicht so über den Mann auf der Bank, Penner ist ein übles Wort für jemanden, der einfach kein Glück hatte."
"Boah, du Penner, wir schreiben seit zehn und du hängst immer noch im Bett fest."
"Nenn den Typen da nicht Penner, das ist kein lustiger Spruch, das ist einfach respektlos."
Tonfall
Derb Abwertend

Woher es kommt

Das Wort hängt mit pennen zusammen, also mit dem umgangssprachlichen Verb für schlafen. Ursprünglich meinte Penner jemanden, der irgendwo pennt, besonders ohne festen Schlafplatz. Daraus wurde früh ein Schimpfwort. Genau deshalb ist der Begriff heute schnell verletzend, auch wenn ihn manche im Freundeskreis noch flapsig für Langschläfer benutzen.

Andere Arten, es zu sagen

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