Was es bedeutet
Pennbruder ist ein eher altes, raues Wort für einen Obdachlosen oder jemanden, der irgendwo auf der Straße pennt. Kommt von pennen und klingt schnell abwertend, je nach Tonfall. Heute sagt man meist einfach obdachlos oder wohnungslos, aber in manchen Ecken taucht’s noch auf, oft wenn Leute am Bahnhof oder im Park rumhängen.
Verwendungsbeispiele
"Am Hauptbahnhof sitzt ein Pennbruder unter dem Vordach, wir geben ihm ’nen Kaffee und fragen kurz, ob er ’ne Suppe oder ’ne Decke braucht."
"Vor dem Späti steht jeden Abend derselbe Pennbruder, wir kennen seinen Namen mittlerweile, Marcel grüßt zurück und teilt manchmal die Pommes."
"Bei minus fünf Grad hat die Wachschicht am Bahnhof zwei Pennbrüder in den warmen Wartesaal gelassen, ohne große Diskussion, ohne Papierkram."
"Der Kioskbesitzer meinte erst abfällig, da pennt schon wieder so ein Pennbruder im Durchgang, und sofort war klar, wie hart das Wort rüberkommt."
"Früher hast du das öfter gehört, wenn einer über Obdachlose am Bahnhof gelästert hat, heute klingt Pennbruder meistens ziemlich daneben."
Andere Arten, es zu sagen
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