Was es bedeutet
Spöttisch-altmodisches Wort für eine Frau, meist Ehefrau oder Schwiegermutter, die daheim das Sagen hat und bei Widerspruch ordentlich Dampf macht. Sagt man fast nie neutral, sondern mit einem ironischen Zwinkern, oft überzogen und nicht unbedingt nett.
Verwendungsbeispiele
"Sein Hausdrachen hat ihm das Angeln am Wochenende verboten, also sitzt er brav zu Hause und mäht den Rasen."
"Er traut sich nicht in die Kneipe, weil zu Hause der Hausdrachen wartet."
"Die Schwiegermutter gibt den Hausdrachen, da steht die ganze Familie stramm."
"Wenn der Hausdrachen schon anruft, trinkt der nicht mal mehr in Ruhe sein Feierabendbier aus."
"Bei denen daheim ist klar, wer das Kommando hat. Der Hausdrachen hebt die Augenbraue, und alle sind geschniegelt."
Woher es kommt
Der Drache im eigenen Haus: der Hausdrachen ist die herrische, gefürchtete Ehefrau oder Schwiegermutter, die zu Hause das Regiment führt und Feuer speit, wenn etwas nicht nach ihrem Willen läuft. Ein altmodisch-spöttisches Wort, mehr augenzwinkernd als ernst gemeint.
Andere Arten, es zu sagen
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