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Was es bedeutet

Herzschmerz ist der schmachtende Liebeskummer in Reinform, das wehe Ziehen im Herzen bei unerfüllter oder verlorener Liebe. Das Wort klingt ein bisschen nach Schlager und Schmonzette, halb ernst gemeint, halb selbstironisch. Mit viel Herzschmerz hört man traurige Balladen und seufzt aus dem Fenster, bis die Liebste oder der Liebste hoffentlich zurückkommt.

Verwendungsbeispiele

"Mit siebzehn schrieb ich vor lauter Herzschmerz seitenweise Gedichte."
"Der ganze Film ist reinster Herzschmerz, Taschentücher nicht vergessen."
"Nach der Trennung hörte sie wochenlang traurige Lieder voller Herzschmerz."
"Ein bisschen Herzschmerz gehört zu jedem ersten Liebeskummer dazu."
"Seit dem Korb schiebt er so viel Herzschmerz, dass sogar seine Playlist nur noch weint."
Tonfall
Ironisch Übertrieben Zärtlich
Wo man es sagt

Woher es kommt

Das Wort ist eine ganz direkte Zusammensetzung aus Herz und Schmerz. Es steckt schon im älteren Deutschen und wurde im 19. Jahrhundert auch literarisch breit benutzt. Heute lebt es zwischen echter Kummerwolke und leicht ironischem Drama weiter, oft mit einem Hauch Kitsch, Ballade und Fensterblick.

Andere Arten, es zu sagen

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