Was es bedeutet
Gömmer heißt im Schwiizerdütsch einfach gehen wir oder los, jetzt ziehen wir. Vor allem rund um Zürich hörst du das ständig als kurzes Gömmer? Das ist die kleine Anschubrakete für die Runde, wenn niemand ewig am Rumlümmeln bleiben soll. Je nach Ton klingt's nett einladend oder schon leicht nach Jetzt aber hopp.
Verwendungsbeispiele
"— Gömmer no schnäll i d'Stadt, es git 2-for-1 Döner. — Fix, ich hol nume mini Jacke, denn gömmer grad los, bevor's regnet."
"Gömmer? Der Zug fährt in zehn Minuten und bis zum Gleis ist es noch ein Stück."
"Komm, gömmer eis go trinke, ich zahl die erste Runde."
"Gömmer jetzt endlich, susch hocke mer wieder e Stunde da und diskutiered nur d'Pommes weg."
"Es isch nonig z'spät für es Feierabigbier, gömmer no churz a d'Sihl und lueged, was lauft."
Woher es kommt
Gömmer ist eine schweizerdeutsche Laut- und Kurzform von gehen wir. Gerade im Züridütsch wird das im Alltag so zusammengeschoben, bis aus der ganzen Bewegung ein einziges flinkes Wort wird. Darum taucht's oft als knappes Gömmer? auf, wenn man aufbrechen, losziehen oder die Gruppe endlich in Gang bringen will.
Andere Arten, es zu sagen
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