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Was es bedeutet

Pennäler ist ein schön angestaubtes, leicht spöttisches Wort für Schüler, gern fürs Gymnasium. Klingt nach Kreidestaub, Lateinvokabeln und nassen Jacken im Flur. Heute nutzt man’s meist ironisch, wenn man die eigene Schulzeit dramatisieren oder den Nachwuchs liebevoll aufziehen will. Passt immer, wenn jemand mit Rucksack und Augenringen zur ersten Stunde trottet.

Verwendungsbeispiele

"Am Bahnhof stapfen die Pennäler Richtung Schule, Kaffee in der Hand, Rucksack auf halb acht. Ich so: Respekt, ich wär schon beim ersten Gong durch."
"Mit der Aktion benimmst du dich wie ein aufgekratzter Pennäler."
"Schon als Pennäler hat er ständig den Unterricht gestört."
"Guck dir die Pennäler an, Montagmorgen, alle mit Kapuze tief im Gesicht und der Blick schon im Ferienmodus."
"Früher war er der größte Pennäler-Chaot im Haus, heute hält er Vorträge und tut geschniegelt wie der Direktor persönlich."
Tonfall
Ironisch Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Pennäler ist ein altes deutsches Wort für Schüler, besonders für Gymnasiasten. Es hängt mit Penne zusammen, einem älteren umgangssprachlichen Wort für Schule. Das läuft wohl über das studentische und schulische Sprachmilieu des 19. Jahrhunderts. Heute klingt es deutlich veraltet und wird meist ironisch oder liebevoll-spöttisch benutzt.

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