Stimmen von der Straße
"Sich verpeilen. Sich verpeilen bedeutet, dass man etwas vergisst oder durcheinander bringt, wie ich zum Beispiel. Ich habe mich heute total verpeilt und bin zur falschen Zeit losgegangen, deswegen war ich viel zu früh da. Leider passiert mir sowas ständig, denn ich bin ziemlich verpeilt im Alltag."
"Verpeilen bedeutet, dass man etwas vergisst oder durcheinanderbringt. Zum Beispiel, ich habe heute komplett verpeilt, dass ich einen Termin hatte und stand dann plötzlich völlig planlos im Flur."
Was es bedeutet
Etwas vergessen oder durcheinanderbringen, sodass man kurz komplett planlos ist.
Verwendungsbeispiele
"Ich hab heute komplett verpeilt, dass ich einen Termin hatte, und stand dann plötzlich völlig planlos im Flur."
"Ich habe den Zahnarzttermin so verpeilt, dass ich erst beim Anruf der Praxis gemerkt habe, dass ich längst hätte da sein sollen."
"Ich hab komplett verpeilt, dass heute Feiertag ist, und stand morgens geschniegelt vor'm geschlossenen Laden."
"Er hat die Uhrzeit so hart verpeilt, dass er schon im Bus saß, obwohl die Party erst zwei Stunden später losging."
"Ich hab komplett verpeilt, dass wir uns schon um sechs treffen, und bin um halb acht mit Kaffeelaune reingeschneit."
Woher es kommt
Das Wort hängt mit peilen zusammen, also Kurs oder Richtung bestimmen. Früher kam das aus der Seefahrt und später auch aus dem Militärfunk. Wer sich verpeilt hat, lag mit Richtung, Ort oder Einschätzung daneben. Im Alltag ist daraus dieses schön chaotische vergessen, verwechseln oder planlos danebenliegen geworden.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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