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Was es bedeutet

Werkeln heißt basteln, schrauben oder tüfteln, oft so halb planlos, aber mit dem Gefühl, gerade ein Meisterprojekt zu stemmen. Typisch: Keller, Garage oder Garten, Kaffee daneben, leises Fluchen, und der Schraubenzieher ist natürlich verschwunden. Kann echte Handarbeit sein, kann auch nur Rumgemache sein. Wenn jemand sagt, er werkelt, rechne nicht mit Perfektion, aber mit guter Laune.

Verwendungsbeispiele

"Samstagmorgen in der Garage: Er mit Kaffee, ich mit Augenrollen. Ich: Was wird das? Er: Ich werkel nur kurz. Ende: schiefes Regal, aber breites Grinsen."
"Am Wochenende werkelt er stundenlang in der Garage, am Ende ist nie klar, was genau entstanden ist."
"Sie werkelt gern im Garten, ein bisschen graben, ein bisschen pflanzen, Hauptsache draußen sein."
"Ich wollt nur eben die Lampe festziehen, jetzt werkel ich seit zwei Stunden am Sicherungskasten und hab null Plan, warum hier plötzlich gar nichts mehr geht."
"Der Opa werkelt hinten im Schuppen vor sich hin, radio an, Schrauben überall, und am Ende läuft irgendein altes Teil tatsächlich wieder."
Tonfall
Liebevoll Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Werkeln ist ein altes süddeutsches und österreichisches Wort, das zu wirken bzw. werken gehört. Das -eln macht die Sache kleiner und gemütlicher, also eher ein Basteln und Herumschrauben ohne großen Pathos. Im Alltag steckt da oft was Heimeliges drin, nicht bloß Arbeit, sondern Tun mit Händen, Zeit und leichtem Impro-Geist.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

Zufällige Ausdrücke

Ausdrücke auf einen Schlag. Tippe den an, der dich packt, und ab in den Kaninchenbau.

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist