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Was es bedeutet

Heisst ganz banal Küchenkästchen, klingt aber wie der Endgegner im Schweizerdeutsch-Game. Das Wort wird gern als Aussprache-Test rausgehauen, weil sich Nicht-Eingeweihte an den vielen ch und sch komplett verknoten. Kommt aus Chuchi (Küche) und Chäschtli, dem Diminutiv von Chaste, also Kasten. Wenn du das locker raushaust, gibts fast schon Respektpunkte an der Bar.

Verwendungsbeispiele

"Im Büro in Züri macht’s e Wette: Wer Chuchichäschtli säit, kriegt de letzte Gipfeli. Tim verhasplet sich dreimal, und alli gröle vor Lache."
"Sag mal Chuchichäschtli, dann hören wir, ob du Schweizer bist."
"Die Tasse steht im Chuchichäschtli, zweites Fach von oben."
"Er het grad dreimal Chuchichäschtli probiert und bim zweite ch komplett d'Spur verloore, da isch d'Rundi scho am Kichern gsi."
"Wenn s Chuchichäschtli bi dir locker usefliegt, bisch sprachlich scho halb i de Schweiz izoge."
Tonfall
Witzig Ausgelassen
Wo man es sagt

Woher es kommt

Chuchichäschtli ist ganz schlicht schweizerdeutsch für ein kleines Küchenkästchen. Das Wort baut sich sauber aus Chuchi für Küche und Chäschtli als Verkleinerung von Chaschte oder Chaste auf. Berühmt geworden ist es nicht wegen dem Möbelstück, sondern als liebevoll-fieser Aussprachetest für Leute, die am Schweizer ch ins Schleudern geraten.

Andere Arten, es zu sagen

Editoren dieses Begriffs

Zufällige Ausdrücke

Ausdrücke auf einen Schlag. Tippe den an, der dich packt, und ab in den Kaninchenbau.

Einen Moment: bestätige, dass du ein Mensch bist