Was es bedeutet
Hüftgold nennt man mit einem grinsenden Seitenblick die kleinen Fettpolster an der Taille. Klingt erst edel, ist aber meistens liebevoll-spöttisch gemeint. Man sagt das oft über sich selbst, wenn die Hose kneift, das Shirt plötzlich enger sitzt oder nach Feiertagen und Dauersnacks der Wohlstand ein bisschen um die Hüfte parkt.
Verwendungsbeispiele
"Nach drei Wochen Couch und Lieferdienst hab ich echt Hüftgold angesetzt. Kumpel guckt rüber: Zeig mal. Ich dreh mich: Siehste, das glänzt schon."
"Nach den Feiertagen sitzt das Hueftgold wieder fester als gedacht."
"Ein bisschen Hueftgold gehoert zum guten Leben dazu, finde ich."
"Die Jeans ging früher ohne Diskussion zu, jetzt verhandelt sie erst mal mit meinem Hüftgold."
"Ganz ehrlich, das ist kein Bauch, das ist strategisch gelagertes Hüftgold vom Winter."
Woher es kommt
Der Ausdruck ist ein durchsichtiges deutsches Bildwort aus Hüfte und Gold. Gemeint ist kein echtes Gold, sondern mit Ironie veredeltes Körperfett an der Taille. Gerade weil Gold nach Schatz und Wert klingt, funktioniert Hüftgold so gut als selbstironische, liebevoll-fiese Umschreibung für kleine Speckröllchen.
Andere Arten, es zu sagen
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