Was es bedeutet
Eine Zitterpartie ist eine richtig knappe Nummer, bei der bis zum Schluss alles offen ist und du innerlich schon am Flattern bist. Du hoffst, rechnest, schwitzt und spielst nach außen cool, während der Puls Samba tanzt. Typisch bei engen Fußballspielen, Wahlen oder Prüfungen, wenn ein kleiner Fehler alles kippen kann. Braucht keiner, kommt trotzdem.
Verwendungsbeispiele
"Beim Elfmeterschießen hab ich fast den Sitz zerkratzt, bis der Ball endlich drin war. Totale Zitterpartie, danach erstmal Wasser und Luft holen."
"Das Sieben zu sechs in der Verlaengerung war eine echte Zitterpartie."
"Bis der Zug kam, wurde das Warten am Gleis zur reinen Zitterpartie."
"Die Matheklausur war bis zur letzten Aufgabe eine komplette Zitterpartie, ich hab schon innerlich meinen Nachschreibetermin eingerichtet."
"Alter, diese Wahlhochrechnung gestern war so eine Zitterpartie, keiner hat sich zu früh gefreut und alle haben nur noch aufs Handy gestarrt."
Woher es kommt
Das Wort ist im Deutschen fest verankert und setzt sich sauber aus zittern und Partie zusammen. Gemeint war zuerst eine Begegnung oder ein Spiel, bei dem man vor Spannung bibbert. Von dort hat es sich auf jede knappe, nervenfressende Lage ausgeweitet, bei der bis ganz zum Ende alles auf der Kippe steht.
Andere Arten, es zu sagen
Editoren dieses Begriffs
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