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Was es bedeutet

Büffeln heißt stumpf und hart lernen, meistens kurz vor der Klausur, wenn Panik und Koffein regieren. Du wälzt Skripte, Karteikarten und Altklausuren, bis die Augen viereckig werden. Klingt nach Tier, fühlt sich auch so an: schwere Arbeit, wenig Glamour. Wird in Schule und Uni benutzt, oft ironisch, wenn man mal wieder zu spät angefangen hat.

Verwendungsbeispiele

"Ey, ich hab gestern bis drei gebüffelt, heute im Hörsaal nur Kaffee im Blut. Wenn ich die Klausur bestehe, geb ich nen Döner aus."
"Ich hab das ganze Wochenende für Statistik gebüffelt, am Sonntagabend hab ich die Formeln sogar im Traum durchgerechnet."
"Wir wollten eigentlich nur kurz in die Bib, jetzt bühffel ich seit vier Stunden Mathe und mein Kopf macht Faxen."
"Morgen ist die Prüfung, also wird heute nicht gechillt, heute wird gebüffelt bis der Schädel raucht."
"Kann heute nicht raus, ich muss noch Bio büffeln, sonst nimmt mich die Klausur morgen komplett auseinander."
Tonfall
Witzig Übertrieben Jugendlich

Woher es kommt

Das Wort ist alt und hängt wirklich am Büffel. Im 19. Jahrhundert wurde Büffel im Deutschen auch für grobes, schweres Schuften benutzt. Daraus hat sich büffeln als Bild fürs harte Pauken entwickelt. Vor allem in Schule und Uni lebt das bis heute fett weiter, besonders wenn Prüfungsstress die Bude übernimmt.

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