Was es bedeutet
Pauken ist der nahe Verwandte vom Büffeln, das harte, stumpfe Auswendiglernen kurz vor der Prüfung. Man haut sich den Stoff rein wie auf eine Trommel, daher der Name, und hofft, dass am nächsten Morgen noch etwas hängen bleibt. Klingt nach Krach und Schweiß, und ungefähr so ist es dann auch.
Verwendungsbeispiele
"Wir haben die halbe Nacht Vokabeln gepaukt, und trotzdem ist mir in der Arbeit die Hälfte wieder entfallen."
"Die ganze Woche nur Vokabeln gepaukt, und in der Klausur kommt dann ausgerechnet die eine Seite, die ich übersprungen hab."
"Statt zu pauken haben wir uns gegenseitig abgefragt, das blieb am Ende viel besser hängen."
"Ich hab gestern bis zwei Mathe gepaukt und heute im Test war mein Kopf trotzdem nur Tapetenwechsel."
"Die paukt seit Tagen Bio durch, komplett auf Tunnelblick und Energydrink-Modus."
Woher es kommt
Pauken hängt wirklich mit der Pauke zusammen, also mit der großen Trommel. Das Verb wurde schon früh bildlich gebraucht für lautes Einhämmern und stures Wiederholen. Beim Lernen hat sich genau dieses Bild festgesetzt: Man versteht nicht entspannt, sondern trommelt sich den Stoff mit Druck in den Schädel.
Andere Arten, es zu sagen
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