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Was es bedeutet

Der offizielle Eltern-Showdown in Schule oder Kita, bei dem alle so tun, als hätten sie alles im Griff. Man hockt geschniegelt auf Mini-Stühlchen, nickt bedeutungsvoll und verhandelt Ausflüge, Medienzeiten, WhatsApp-Gruppen und die ewige Frage, wer den Waffelstand schmeißt. Angesetzt sind 60 Minuten, raus kommt meistens ein kleines Epos mit Protokoll und To-do-Liste.

Verwendungsbeispiele

"Heute ist Elternabend, ich hab schon Rückenschmerzen vom Gedanken an die Kinderstühle. Der Lehrer sagt eine Stunde, aber ich weiß: Nach zwei Abstimmungen über Kuchen dauert das wieder ewig."
"Beim Elternabend der zweiten Klasse in der Grundschule von Hamburg-Eppendorf wurde gestern Abend zwei Stunden über die Frage diskutiert, ob das Kuchenbüfett zur Weihnachtsfeier zuckerfrei oder zuckerreduziert sein soll, und am Ende stimmte die Versammlung für einen Kompromiss namens "moderater Zucker"."
"Den Elternabend der Kita im Berliner Stadtteil Friedrichshain hat mein Mann übernommen, weil ich beruflich verhindert war, und ich habe nach drei Stunden eine WhatsApp-Nachricht mit dem Wortlaut "die haben sich auf den Waldausflug geeinigt aber wir brauchen eine neue Erzieherin" bekommen."
"Morgen ist Elternabend und ich stell mich seelisch schon mal auf 90 Minuten Stuhlfolter und drei Grundsatzreden zur Brotdose ein."
"Der Elternabend war eigentlich nur für Infos gedacht, am Ende haben wir aber zwanzig Minuten lang diskutiert, wer in die Klassenchat-Hölle überhaupt noch Emojis schicken darf."
Tonfall
Ironisch Witzig
Wo man es sagt

Woher es kommt

Elternabend ist ganz normales deutsches Schul- und Kita-Vokabular. Das Wort ist sauber zusammengesetzt aus Eltern und Abend und meint den fest geplanten Termin am Abend, bei dem Eltern mit Lehrkräften oder Erzieherinnen reden. Als offizieller Begriff gehört es seit Jahrzehnten fest zum Bildungsalltag in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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