Was es bedeutet
Heißt je nach Situation einfach Hallo oder Tschüss, manchmal beides in einem Atemzug. Sagt man vor allem unter Leuten, die sich halbwegs kennen, eher locker als geschniegelt. Das Wort kommt tatsächlich aus dem Lateinischen, „servus“ im Sinn von „Diener“, also wie „zu Diensten“. Klingt südlich, gemütlich und passt perfekt für Tür auf, Tür zu.
Verwendungsbeispiele
"Im Beisl ruft er rüber: Servus, bist du a scho da? Fünf Minuten später zahlt er und sagt wieder: Servus, i muss los, sonst gibt’s Ärger daheim."
"Servus beinand, schön dass ihr da seid, setzt euch und der erste Kaffee geht auf mich."
"Er hat nur kurz servus gesagt und war auch schon wieder zur Tür raus, typisch er."
"Servus Max, host den Schlüssel dabei oder stehen wir jetzt vor der Tür und schauen deppert?"
"Ich bin dann weg, servus zusammen, macht keinen Unsinn bis ich wieder da bin."
Woher es kommt
Servus kommt aus dem Lateinischen. Dort hieß servus wörtlich Diener oder Sklave. Als Gruß steckte dahinter die höfliche Formel ich bin dein Diener oder zu Diensten. Im Deutschen hat sich das Wort vor allem im süddeutschen und österreichischen Raum gehalten und ist dort längst vom alten Unterton befreit.
Andere Arten, es zu sagen
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